2.8.2005
Sonne, Regen und Gewitter - warum das launische Wetter gut für den Wein ist
Seit Wochen erleben wir es. Ob hautnah oder durch die Medien: Das Wetter spielt verrückt! Heftige Regenfälle, Gewitter und Hagelschauer kühlen die äußerst schwülen Hitzeperioden ab. Was dramatische Folgen für den Menschen haben kann, muss aber noch lange keine negativen Folgen für einen guten Wein bedeuten.
Zumindest stimmt das, solange die Rebstöcke selbst keinen grossen Schaden vom Hagel nehmen. Denn die langen Hitzeperioden der vergangenen Wochen und Monate haben zu einer Austrocknung des Bodens geführt. Die heftigen Schauer sind dann geradezu ein Segen für den Feuchtigkeitshaushalt der Rebbepflanzung.
In wie weit bereits heute Prognosen über den neuen Jahrgang 2005 gemacht werden können, bleibt noch dem Verlauf der kommenden Monate überlassen. Ob der neue Jahrgang an den extremen Jahrgang 2003 herankommt, wird allerdings eher bezweifelt. Man rechnet mit einem durchschnittlichen Jahrgang - mit wie immer positiven Überraschungen von Region zu Region.
(Redaktion: WINZER.DE)
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